Gedanken für die Stadt Markkleeberg© - Teil 2

Das äußere Bild, nach dem sich in unserer Heimatstadt hohe Lebensqualität mit außergewöhnlichen Kultur-/Freizeitangeboten verbindet, muss bestehen bleiben, doch um den sozialer Zusammenhalt zwischen Alteingesessenen und Neubürgern erweitert werden.

 

Vorschläge

Der größte Teil der bestehenden Kommunikationsmedien wie das StadtMagazin oder der Internetauftritt der Stadt sind eindimensionale Medien, in denen Vorhaben und Beschlüsse der „Aktiven“ in einem Kanal der weitaus größeren Personengruppe der „Passiven“ mitgeteilt werden. Auch wenn den gesetzlichen Anforderungen Genüge getan wird und z. B. Fristen für die öffentliche Auslage von Bebauungsplänen eingehalten werden, herrscht doch die Meinung vor, dass gegen diese Beschlüsse wenig zu tun sei. Notgedrungen arrangieren sich die einen Markkleeberger-Innen mit den Beschlüssen, weil sie davon überzeugt sind, ohnehin nichts ausrichten zu können; der weitaus größere Teil geht schulterzuckend darüber hinweg, weil die Folgen (noch) nicht am Zaun ihres Grundstücks angekommen sind.

 

Dennoch sind bei letzteren Ausweichbewegungen zu verzeichnen. „Da fahr ich halthintenrum!“ ist eine typische Aussage, die mehr beinhaltet als die Idee einer weniger stauenden Fahrtstrecke. Sie gleicht der Reaktion der Bürger-Innen, die bei jedem Beschluss nicken und erst beim abendlichen Grillen nach dem zweiten Bier ihrer Verärgerung Luft machen.

 

 

Rekapituliert man den Ausgangspunkt, so steht Markkleeberg für ein besonders Gefühl der Lebensqualität, die abzunehmen droht. Daraus resultiert, das die eindimen-sionale Kommunikation einer behutsamen (!) Überholung bedarf. Vorgeschlagen wird von uns deshalb

 

als erster Schritt:

 

die Überarbeitung/Modernisierung des StadtMagazins, das in seiner bestehenden Form schon mehr als 40 Jahre existiert und in dieser Zeit nur wenig Wandlung erfahren hat. Dabei sollte behutsam vorgegangen werden, denn, im Gegensatz zu vergleichbaren Blättern, erweisen sich Markkleeberg-Innen als erstaunlich interessiert an den Inhalten. Der Bekanntheitsgrad des Blattes bei der Altersgruppe Ü30 dürfte darüberhinaus bei annährernd 100% liegen.